AGS NRW

Politik im Dialog

Veranstaltungen

Präsident Ehlert (Stehend, neben )Graf Lambsdorff (links)

Dortmund, 13.07.2017 

Politik im Dialog: Europäische Perspektiven aus liberaler Sicht

Alexander Graf Lambsdorff MdEP steht dem Handwerk Rede und Antwort.

In der Round-Table-Gesprächsreihe "Politik im Dialog" referierte der Vizepräsident des EU- Parlaments, Graf Lambsdorf vor VertreterInnen des HANDWERK.NRW und Gästen. Gastgeber war die Signal Iduna Gruppe. Begrüßung und Eröffnung erfolgte durch Andreas Ehlert, Präsident HANDWERK.NRW 

Am 13.07.2017 fand das diesjährige Round-Table-Gespräch der Veranstaltungsreihe „Politik im Dialog“ statt. Eingeladen hatte der Nordrhein-Westfälische Handwerkskammertag NWHT, Andreas Ehlert als Präsident und Dipl.-Volkswirt Josef Zipfel als Hauptgeschäftsführer. Gastgeber war die SIGNAL IDUNA Gruppe. Gäste waren der NWHT-Vorstand, die Mitglieder des NRW-Handwerksrates und Gäste aus Politik und Wirtschaft. Wie in den Vorjahren konnten die Gäste einen hochkarätigen Referenten erwarten. Diesmal war es der Vizepräsident des EU- Parlaments, Alexander Graf Lambsdorff.

Die Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung übernahm Andreas Ehlert (Präsident NWHT). Als Vertreter des Handwerks begrüßte er Hans Hund und Willy Hesse ebenso wie Dipl.Ing. Hans-Joachim Hering, Präsident des Unternehmerverbandes Handwerk.

Als Vertreter der Politik waren u.a. anwesend: Für due FDP Christoph Dammermann                  (Staatssekretär im NRW- Wirtschaftsministerium) für die SPD Dipl. Ing. Andre Brümmer (Ehrenvors. AGSNRW) und insbesondere der Ehrengast der Veranstaltung, Graf Lambsdorff. Ehlert sagte, die FDP würde als Stimme der Freiheit und im Einsatz gegen Bürokratisierung gebraucht. Zu bewältigende Aufgaben seien die Durchsetzung des Subsidiaritätsprinzips, die Bewältigung des Brexits, die Euro- Stabilisierung und die Stärkung des Wettbewerbs. Dabei seien Berufszugangsregelungen kein Hindernis!

Ein Grußwort sprach der Gastgeber, Ulrich Leitermann (Vorsitzender der Vorstände der SIGNAL IDUNA Gruppe). Leitermann betonte die enge Verbindung zwischen Handwerk und der Signal-Iduna- Gruppe. So, wie NRW Europa brauche, brauche Europa Großbritannien. Die Brexit- Verhandlungen sollten mehr Verbindendes als Trennendes berücksichtigen.

Es folgte der Beitrag des Referenten und Ehrengastes des Nachmittags, Alexander Graf Lambsdorff. Er bekannte zum Auftakt seiner Ausführungen, es gebe bei der FDP Grund zur Freude, aber nicht zu Übermut: „Bis zur Wahl wird gekämpft!“ Die FDP sei die Stimme der Freiheit. Und weiter: „Wir leben im freiesten Europa der Geschichte!“ Weltoffenheit, Toleranz und Liberalismus seien aber bedroht von innen und außen. Die Bedrohung von innen sei der Nationalismus, von außen Russland. Sicherheit und Wachstum seien gefragt. Die Soziale Kriese in Südeuropa erfordere Innovation und Investitionen. Lambsdorff äußerte außerdem Ärger über die Politik der EZB. In den nächsten 4 (Wahl-freien) Jahren sei „Zeit für wichtige Entscheidungen“.

Es folgte eine Aussprache zwischen Gästen und Graf Lambsdorff zu Themen wie: Einsatz einer Subsidiaritätsrüge (Dr. Thomas Köster), Brexit ohne „Bestrafung der Briten“ (Hans-Josef Claessen), stabile Außengrenzen(Hering), deutscher Handelsüberschuss (Andre Brümmer) u.v.m.

Danach gab es bei einem gemeinsamen Abendessen reichlich Gelegenheit zum Meinungsaustausch zwischen den Gästen.

 

 

 
 

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Zitat(e) des Monats:

 "Frau Merkel hat für die Zukunft der deutschen Automobilindustrie keinen Plan, das ist heute klar geworden"  

 Martin Schulz Spiegel Online Aug. 12017

Ein Zitat, stets aktuell:

"Und sie (die SPD) muss sich dafür verantwortlich fühlen, dass wir genügend Leute haben, die ein Unternehmen gründen oder durch eine klassische Berufsausbildung oder ein Studium auf dem Arbeitsmarkt ein ordentliches Einkommen erzielen können."

Olaf Scholz im "Spiegel" 4.6.2016

Ein Zitat, dass auch in Zukunft Geltung haben muss:

"Die SPD ist mehr als der Betriebsrat der Nation! Wir müssen den Beweis erbringen für Wirtschaftskompetenz bei der SPD".

Sigmar Gabriel auf der Bundeskonferenz der AGS, Berlin, 28.03.2014

Dazu aus einem "Bild"-Interview am 31.7.2014: "Die SPD darf sich nicht damit zufrieden geben, für die soziale Seite der Gesellschaft zuständig zu sein"

 

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