AGS NRW

17.07.2017 in Veranstaltungen

Wir zusammen II

 

Wir-Zusammen – Integrations-Initiativen der deutschen Wirtschaft

„Wir zusammen“ bündelt die Integrations-Initiativen der deutschen Wirtschaft zu einem Netzwerk, dessen Mitglieder sich dauerhaft dem Thema Integration widmen und dieses vorantreiben. Dazu führen die teilnehmenden Unternehmen eigenständige Integrationsprojekte durch und untermauern diese mit verbindlichen Patenschaften. Als gemeinsame Plattform dient die Website www.wir- zusammen.de.

Für Medienkontakt zuständig ist Frau Marlies Peine. Mit ihr führte Susanne Brefort ein Interview:

Frau Peine, die Veranstaltung im ThyssenKrupp Quartier in Essen war beeindruckend und hat viele Möglichkeiten aufgezeigt. Welche Art Unternehmen ist an dem Projekt "Wir zusammen" eigentlich beteiligt? Sind das nur große Konzerne?

 

Unternehmen aus allen Branchen – Handwerk, Dienstleistung oder produzierende Industrie. Auch die Größe der Mitglieder ist sehr unterschiedlich. Es gibt Kleinstunternehmen mit bis zu 5 und ebenso große Dax-Konzerne mit mehreren Tausend Mitarbeitern. Wir stehen für alle Unternehmen, die sich in der Flüchtlingsintegration engagieren. Nicht ohne Grund lautet unser Motto: Jede Hilfe zählt!

 

Wie können kleine und mittelständische Unternehmen überzeugt werden, Praktika und Ausbildungsplätze für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen?

 

Laut Bundesbildungsministerium sind derzeit über 40.000 Ausbildungsstellen nicht besetzt. Das zeigt, wie groß der Bedarf an neuen Mitarbeitern ist und welche Probleme wir in Zukunft bei der Stellenbesetzung haben werden.

Auch wenn die Integration von Flüchtlingen in Arbeit eher komplex ist, bietet sich hier ein großes Potenzial, neue Arbeitskräfte für seinen individuellen Bedarf zu finden. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen empfehle ich, sich mit den Experten der Kofa auszutauschen. Sie stellen Willkommenslotsen zur Verfügung, die über alle relevanten Themen wie Qualifizierung, Berufsanerkennung, Förderungen und rechtliche Fragen beraten und aufklären können. Erste Informationen finden Interessierte auf der Website www.Kofa.de.

 

Ist der bürokratische Aufwand für die Einstellung von Geflüchteten nicht enorm groß?

 

Auch wenn sich die bürokratischen Prozesse über die Zeit verbessert haben, darf man den Aufwand nicht unterschätzen. Aus diesem Grund rate ich allen, die aktiv werden möchten, sich an Experten zu wenden. Wichtig ist, zunächst herauszufinden, was man gemeinsam mit seinen Mitarbeitern umsetzen kann. Sind es zunächst Praktika, Erstqualifizierungen oder doch die langfristigen Ausbildungen. Neben den lokalen Stellen der Bundesagentur für Arbeit und den genannten Willkommenslotsen der Kofa können auch Unternehmen, die bereits erfolgreich in der Integration tätig sind, zur Orientierung dienen. So sind unserer Mitglieder sehr offen, ihre Erfahrungen zu teilen, um weitere Unternehmen zu motivieren, ebenfalls aktiv zu werden. Denn gerade die Unternehmen, die seit letztem Jahr aktiv sind, haben mittlerweile einen großen Erfahrungsschatz an bürokratischen Hürden und dem Auf- und Ausbau der Projekte. Hier können wir gern behilflich sein und Kontakte herstellen.

 

Wie genau unterstützt das Netzwerk die Unternehmen?

 

Ein Großteil unserer Arbeit besteht natürlich darin, innerhalb des Netzwerks Unternehmen zusammenzubringen, die um den Rat und die Expertise anderer Mitglieder bitten. Hier schaffen wir die Brücke für einen direkten Austausch.

Ein noch bedeutender Aspekt unserer ist Arbeit aber langfristig Lösungen für die noch vorhandenen Herausforderungen der Integrationsarbeit zu entwickeln. So haben wir seit Start unseres Netzwerks viele wichtige Kontakte in Politik, Behörden und Institutionen aufgebaut. Gezielt über unser Projektbüro oder auch gemeinsam mit unseren 200 Unternehmen wollen wir zu den wichtigsten Herausforderungen in der Integration die notwendige Aufmerksamkeit schaffen und sukzessive Impulse geben, um neue Prozesse mitzugestalten.

 

 

Inwiefern profitieren denn Unternehmen von Mitarbeitern mit Fluchtgeschichte?

 

Da gibt es viele Vorteile. Die stärksten Argumente für die Einstellung von Flüchtlingen ist natürlich der Mangel an Arbeitskräften. Viele unserer Unternehmen haben erkannt, dass sie die Geflohenen – auch wenn diese nicht immer die gewünschte Qualifikation vorweisen können – ganz gezielt auf ihren Bedarf hin ausbilden können. Darüber hinaus berichten die Unternehmen, wie positiv sich die Unternehmenskultur entwickelt. Es entsteht eine ganz neue Art des Miteinanders am Arbeitsplatz. Und schließlich muss man ganz klar darauf hinweisen, dass die Flüchtlinge oft hoch motiviert und unglaublich dankbar für eine neu gewonnene Chance sind, sich ein neues Leben aufzubauen. Und das ganz unabhängig davon, ob sie für immer in Deutschland bleiben oder eines Tages wieder in ihre Heimat zurückkehren.

 

17.07.2017 in Veranstaltungen

Wir zusammen schaffen Zukunft

 

Wir zusammen:

Unternehmen schaffen Platz für Flüchtlinge

 

Unter dem Titel "Wir zusammen schaffen Zukunft. Erfolgreiche Integration von Flüchtlingen in Industrie und Handwerk" luden Anfang Juli das Netzwerk "Wir Zusammen" und das Handelsblatt zu einem Informationsabend nach Essen.

 

15.07.2017 in Veranstaltungen

Politik im Dialog

 
Präsident Ehlert (Stehend, neben )Graf Lambsdorff (links)

Dortmund, 13.07.2017 

Politik im Dialog: "Europäische Perspektiven aus liberaler Sicht"

Alexander Graf Lambsdorff MdEP steht dem Handwerk Rede und Antwort.

In der Round-Table-Gesprächsreihe "Politik im Dialog" referierte der Vizepräsident des EU- Parlements, Graf Lambsdorf vor VertreterInnen des HANDWERK.NRW und Gästen. Gastgeber war die Signal Iduna Gruppe. Begrüßung und Eröffnung erfolgte durch Andreas Ehlert, Präsident HANDWEWRK.NRW 

 

14.07.2017 in Arbeit und Wirtschaft

Enquetekommission will Umsetzung von Beschlüssen prüfen

 

Aus WHKT- Report 7/2017:

Umsetzungsbarometer des WHKT stößt bei Handwerksorganisationen auf großes Interesse
. Mit dem vom WHKT programmierten und herausgegebenen Umsetzungsbarometer zur Enquete-Kommission zu Handwerk und Mittelstand in NRW ist ein Online-Tool entstanden, das auf großes Interesse stößt. Bereits über 30 Handwerksorganisationen ha ben das Logo beim WHKT angefordert, um von ihrer Seite aus auf das Barometer zu verlinken – Tendenz steigend.

 

14.07.2017 in Landespolitik

Gesucht und gefunden

 

Düsseldorf, 14.07.2017

Neue Aufgaben zum Thema "Wirtschaft" für Abgeordnete der NRW-SPD

Die Arbeit als Opposition in NRW erfordert eine Neuaufstellung von Partei und Landtagsfraktion.

Michael Hübner (Stellv. Fraktionsvorsitzender) ist nun für Wirtschaft zuständig.

SPD- Mitglieder im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung sind: 

Baran, Volkan, Bell, Dietmar, Fortmeier, Georg (Vorsitzender), Herter, Marc, Hübner, Michael

Müller-Witt, Elisabeth (stellv. Sprecherin), Stinka, André, Sundermann, Frank (Sprecher)

van den Berg, Guido

Die AGSNRW gratuliert und wünscht viel Erfolg bei der Arbeit!

 

 

AGS aktuell:

Termine: Bitte aktuelle Termine beachten unter der Rubrik: "Termine", Kopfleiste.

Zitat(e) des Monats:

Bei "America first!", "France first!" und "Germany first!" kann höchstens einer gewinnen. Das Beste für alle erreichen wir nur gemeinsam.

Martin Schulz Feb. 2017

Kostenlose Meister-Ausbildung ist Signal der Gleichberechtigung von Meister und Master

 Garrelt Duin Feb. 2017

Ein Zitat, stets aktuell:

"Und sie (die SPD) muss sich dafür verantwortlich fühlen, dass wir genügend Leute haben, die ein Unternehmen gründen oder durch eine klassische Berufsausbildung oder ein Studium auf dem Arbeitsmarkt ein ordentliches Einkommen erzielen können."

Olaf Scholz im "Spiegel" 4.6.2016

Ein Zitat, dass auch in Zukunft Geltung haben muss:

"Die SPD ist mehr als der Betriebsrat der Nation! Wir müssen den Beweis erbringen für Wirtschaftskompetenz bei der SPD".

Sigmar Gabriel auf der Bundeskonferenz der AGS, Berlin, 28.03.2014

Dazu aus einem "Bild"-Interview am 31.7.2014: "Die SPD darf sich nicht damit zufrieden geben, für die soziale Seite der Gesellschaft zuständig zu sein"

 

AGS:Kompakt, unser Info-Dienst

Die AGS in NRW betreibt einen kostenlosen Informationsdienst: AGS:Kompakt. Ab sofort werden wir in jeder neuen Ausgabe neben einem Leitartikel Lesenswertes von unserer WEB-Seite AGNRW.de verkürzt zusammenfassen, was wir dort vorab, aktuell und vollständig veröffentlicht haben. Dieser in html-Format versendete Informationsdienst ersetzt die AGS:Nachrichten und heißt "AGS:Kompakt" " AGS:Kompakt " erreicht deutlich mehr Leser als unsere Web-Seite! Abbonenten sollen durch die neue Form der AGS:Nachrichten auch auf interessante Inhalte unserer Web-Seite neugierig gemacht werden. Dort können wir unsere Leser zeitnah und unabhängig vom jeweiligen Redaktions- Schluss informieren.  Für die Abonnenten von "AGS:Kompakt" hat das neue Konzept den Vorteil, übersichtlicher und damit schneller auf Beiträge der AGS zugreifen zu können, die für sie besonders interessant sind. Und für die Erstellung des AGS-Informationsdienstes bedeutet das: Weniger Zeitaufwand. Diese Umstellung ist erforderlich geworden, um effektiver arbeiten zu können. Wir bitten um Verständnis und um Nutzung der damit verbundenen Vorteile.

Die Redaktion

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AGSNRW-Infomaterial

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Das Grundsatzprogramm der AGS

Positionspapier zur Unternehmerverantwortung

Gründung einer AGS:

60 Jahre AGS: Feier am 4.11.2013 in der HWK Düsseldorf

AGS-Bundeskonferenz 2014 in Berlin:

AGSNRW-Finanzmarktpapier 9/2014:

AGSNRW-Pressemitteilung 11/2014:

Flyer und Broschüren der AGSNRW:

Flyer der Bundes-AGS zur Finanzierung der AGS:

 

Image-Film der AGS

 

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