AGS: Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD

Duin für´s Handwerk

Arbeit und Wirtschaft


Duin zu Besuch in Aachen

Köln, 23.7.2019:

Garrelt Duin wird zum Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Köln gewählt.

 

 

 

Garrelt genoss schon als  NRW- Wirtschaftsminister hohe Anerkennung beim Handwerk. Die hatte er sich in seinem Amt "erarbeitet". Die einstimmige Wahl war eine kluge Entscheidung vom Handwerk. Mit Garrelt Duin konnte die Handwerkskammer eine hervorragende Persönlichkeit für sich gewinnen.

Glückwunsch von der AGS an Garrelt Duin und an die Kammer.

In einer Presseerklärung vom 22.Juli nimmt die Handwerkskammer Köln Stellung:

Die Vollversammlung der Handwerkskammer zu Köln hat auf ihrer heutigen Sondersitzung den früheren NRW-Wirtschaftsminister Gar- relt Duin in geheimer Wahl einstimmig zum Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer gewählt. Dieses Amt, das Duin im September übernehmen wird, ist seit Ende März vakant. Auf die ausgeschriebene Stelle gingen „knapp 100 Bewerbungen aus dem gesamten Bundes- gebiet ein“, gab Hans Peter Wollseifer, Präsident der Handwerks- kammer, beim Beginn der Tagung bekannt. Am Ende des Bewer- bungsverfahrens standen „drei hochqualifizierte Kandidaten in der engeren Wahl: Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, bei dem Garrelt Duin nach Überzeugung des Vorstandes am besten abschnitt. Daher hat der Vorstand der Kammer ihn der Vollversammlung vorgeschla- gen. Dem höchsten Organ der Handwerkskammer gehören 36 Ar- beitgeber- und 18 Arbeitnehmervertreter an.

Duin wird seinen Wohnsitz von Essen nach Köln verlagern. Er sei „be- reits gestern auf Wohnungssuche“ gewesen, teilte er den Vertretern des Handwerks mit. In seiner Rede bei der Tagung der Vollversamm- lung betonte er, dass er Mitglied der SPD bleiben wird, aber vor zwei Jahren, als er sich 2017 zum Ausstieg aus der Politik entschieden hatte, alle Ämter niedergelegt hat. Seit eineinhalb Jahren ist er der Personalverantwortliche für Thyssen-Krupp Anlagenbau. „Vom Groß- konzern zur Interessenvertretung von 33.000 Handwerksbetrieben, von der SPD zum deutschen Handwerk: das ist ein doppelter Auf- stieg“, mit diesen launigen Worten gratulierte Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), dem 51-jährigen Ostfriesen Duin zur erfolgreichen Wahl.

Schwannecke forderte bei der Tagung der Kölner Handwerkskammer, dass die Blockade beim seit langem angekündigten Bürokratieentlas- tungsgesetz III aufgelöst wird. Neue bürokratische Belastungen, „wie sie jetzt bei der Grundsteuer drohen“, seien Gift für die Handwerksbe- triebe. Immerhin gebe es einen „kleinen Lichtblick“: Der Bundestag hat vor kurzem den Schwellenwert für die Bestellung eines Daten- schutzbeauftragten auf 20 Mitarbeiter angehoben.

Schwannecke teilte mit, dass ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer und er vor einer Woche ein Gespräch mit dem auch für Wohnungsbau zuständigen Bundesinnenminister Seehofer geführt haben. Dabei ging es vor allem um das Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Das vom Bundestag beschlossene Gesetz „bietet einen guten Rahmen, um die Zuwanderung beruflich qualifizierter Fachkräfte für unsere Betriebe zu erleichtern“, lobte der ZDH-Generalsekretär. Auch bei der steuerli- chen Förderung der energetischen Gebäudesanierung, die vom Handwerk seit Jahren gefordert wird, könnte sich etwas bewegen: Der Bundesinnenminister „hat uns zugesichert, dass er das Thema ins Klimakabinett der Bundesregierung einspeisen wird“, so Schwannecke.

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